Wann soll der Nierenkranke zum Nephrologen? Drucken E-Mail


  • Schmerz ist das häufigste Symptom, warum ein Patient zum Arzt geht.
 

Aus diesen Aussagen folgt die traurige Feststellung, dass ein großer Prozentsatz der Patienten den Nephrologen erst sieht, wenn eine Rettung der Nieren nicht mehr möglich ist.

Das Kreatinin kann im Blut gemessen werden und dient zumeist als Marker für die Funktionstüchtigkeit der Nieren. Der Haken dabei ist, dass schon bei einer leichten Kreatininerhöhung die Nierenfunktion um 50% reduziert sein kann.

Deshalb sollte bei bestimmten Konstellationen wie langjährigem Bluthochdruck und Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), bei Nierenerkrankungen der Verwandten, bei wiederholt nachgewiesenem Eiweiß und Blut im Urin sowie bei leichter Kreatininerhöhung im Blut die Vorstellung bei einem Nierenspezialisten, dem Nephrologen in erster Linie, nicht dem Urologen, erfolgen.

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  • Über 80% der Nierenleiden, die zur Dialysepflicht führen können, verursachen bis ins weit fortgeschrittene Stadium keine Schmerzen!